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Corona-Virus: Aktuelle Unterstützungsangebote für KMU

Auf dieser Seite bieten die Innovationspartner-Niederrhein einen Überblick über die verschiedenen Unterstützungs- und Fördermöglichkeiten, damit die Unternehmen in der aktuellen Krise arbeitsfähig bleiben können. Sie Seite wird stetig aktualisiert.

Förderung für Homeoffice-Plätze

Mit der neuen Homeoffice-Förderung des Förderprogramms „go-digital“ können KMU jetzt IT-Dienstleistungen fördern lassen, die die Einrichtung von Homeoffice-Plätzen zum Ziel haben. Hierzu zählen der Aufbau und das Einrichten der zugehörigen Hardware, aber auch Software, die dabei zum Einsatz kommt und die über die gängigen Standards hinausgeht.

Betriebe, die von der Förderung profitieren wollen, müssen zunächst über die Beraterlandkarte ein Beratungsunternehmen in ihrer Region suchen und ein kostenloses Erstgespräch führen. Besonders wichtig für kleine Unternehmen: Das Beratungsunternehmen übernimmt danach alle weiteren Schritte: von der Beantragung der Förderung bis hin zur Einrichtung von Homeoffice-Arbeitsplätzen.

Vorgehensweise für Unternehmen:

1. Interessierte Unternehmen suchen sich einen zertifizierten go-digital-Berater in Ihrer Umgebung aus der Beraterlandkarte heruas und führen mit ihm ein kostenloses Erstgespräch. Wenn der Berater der Auffassung ist, dass das Vorhaben wahrscheinlich förderfähig ist, füllt er für das Unternehmen den Förderantrag aus.

2. Der Berater reicht für das Unternehmen über das Portal easy-Online den vollständigen Förderantrag ein.

3. Das dadurch entstehende Dokument „Antrag für Zuwendungen auf Ausgabenbasis“ (AZA) schickt der Berater für das Unternehmen an den Projektträger EuroNorm (E-Mail: go-digital@euronorm.de; Tel.: 030 97003-333).

4. EuroNorm prüft kurz den Antrag und bestätigt den Eingang.

5. Bereits mit Erhalt der Eingangsbestätigung durch EuroNorm können die Unternehmen die Maßnahmen starten. Der Versand des Zuwendungsbescheids erfolgt 8-9 Wochen später.

Der NRW.BANK.Universalkredit

Mit dem NRW.BANK.Universalkredit lassen sich schnell und unbürokratisch Liquiditätsengpässe überbrücken, Betriebsmittel finanzieren und Investitionen tätigen. Die Laufzeit im Fall von Betriebsmittelkrediten liegt bei max. 10 Jahren mit bis zu 1 tilgungsfreien Anfangsjahr. In Bezug auf ihre Haftungsfreistellungen ergänzt die NRW.BANK temporär die 50%ige Risikoübernahme um eine 80%ige Risikoübernahme. Der bisher hierfür notwendige Mindestkreditbetrag wird ausgesetzt. Davon profitieren insbesondere kleine Unternehmen, die frühestens in einem Jahr mit dem Zurückzahlen der Kreditraten beginnen möchten. Bei Haftungsfreistellungsbeträgen bis 250.000 Euro erfolgt die Kreditzusage in der Regel innerhalb von 72 Stunden. Den NRW.BANK.Universalkredit erhalten Sie im Hausbankenverfahren) – insofern binden Sie Ihre Hausbank bitte frühzeitig mit ein

KfW-Sonderprogramm 2020

Das KfW-Sonderprogramm 2020 wird über die Programme KfW-Unternehmerkredit (037/047) und ERP-Gründerkredit – Universell (073/074/075/076) umgesetzt, deren Förderbedingungen modifiziert und erheblich erweitert werden. Daneben ermöglicht das Sonderprogramm „Direktbeteiligung für Konsortialfinanzierung“ (855) große Konsortialfinanzierungen unter Risikobeteiligung der KfW.

Die Programme stehen Unternehmen zur Verfügung, die wegen der Corona-Krise vorübergehend in Finanzierungsschwierigkeiten geraten sind. Konkret heißt dies, dass alle Unternehmen, die zum 31. Dezember 2019 nicht in Schwierigkeiten waren, einen Kredit beantragen können. Es können Investitionen und Betriebsmittel finanziert werden.

Anträge können ab dem 23. März 2020 über die Hausbank gestellt werden. Auszahlungen erfolgen schnellstmöglich. Eine einfache und unbürokratische Antragsbearbeitung wird sichergestellt:

Bitte bereiten Sie folgende Unterlagen für das Bankgespräch und Antragsverfahren vor:

  • Jahresabschluss 2018
  • vorläufiger Jahresabschluss 2019, alternativ BWA 2019 inkl. Summen-/Saldenliste
  • kurze Situationsbeschreibung, Erläuterung eingeleiteter Maßnahmen
  • vorläufige Liquiditätsplanung 2020
  • Rentabilitätsplanungen für 2020 und 2021

Stundung der Sozialversicherung

Alle von der Corona-Krise betroffenen Unternehmen können sich unter bestimmten Voraussetzungen die Sozialversicherungsbeiträge für den April 2020 stunden lassen. Die betroffenen Unternehmen müssen sich formlos unter Bezug auf ihre Notlage durch die Corona-Krise und Paragraf § 76 SGB IV direkt an ihre jeweils zuständige Krankenkasse wenden, die ihre Sozialversicherungsbeiträge erhebt.

Der GKV Spitzenverband hatte angesichts der aktuellen Krisensituation beschlossen, dass den von der Krise unmittelbar und nicht unerheblich betroffenen Unternehmen/Betrieben aufgrund der besonderen Ausnahmesituation ein erleichterter Stundungszugang angeboten werden soll.

Hier finden Sie ein Antragsmuster und die GVK-Mitteilung.

Sowohl die IHK als auch alle anderen Innovationspartner stehen den Unternehmen in der Corona-Krise zur Seite. Um die Fragen der Betriebe schneller und effektiver beantworten zu können, hat die IHK ein Beratungsteam organisiert und eine Hotline eingerichtet. Unter der Telefonnummer 02151 635-424 sind von montags bis freitags von 7 bis 19 Uhr und samstags von 10 bis 14 Uhr Berater der IHK erreichbar. Darüber hinaus hat die IHK auch eine Sammel-E-Mail-Adresse für Anfragen eingerichtet: corona@mnr.ihk.de.

Christian von Styp

Christian von Styp

Projektkoordination Innovationspartner Niederrhein

Bismarckstr. 109
41061 Mönchengladbach

E-Mail: vonstyp@mittlerer-niederrhein.ihk.de

Telefon: +49 2161 241-149

https://www.ihk-krefeld.de