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Verstärkte Innovationstätigkeit bei Mittelständlern

Sondererhebung der KfW-Bank zeigt, wie Mittelständler auf die Corona Krise reagieren.

Die Corona-Krise stellt die Wirtschaft vor große Herausforderungen. Die mittelständischen Unternehmen reagieren vor allem mit Innovationen. Eine aktuelle Sondererhebung auf Basis des KfW-Mittelstandspanels zeigt, dass bereits 43 % der Unternehmen ihre Produkte, Prozesse oder Geschäftsmodelle verbessert haben, oder dies planen zu tun. Vor allem der kurze Zeitraum seit Ausbruch der Krise ist beachtenswert. Von 2016-2018 haben lediglich 19% der Unternehmen Produkt- oder Prozessinnovationen eingeführt. Die meisten Innovationstätigkeiten kommen von Mittelständlern die unter großen Umsatzeinbußen zu leiden haben und die die bereits vor der Krise überdurchschnittlich innovationsaktiv waren. Dadurch lässt sich ableiten, dass innovative Unternehmen krisenresistenter sind, da sie schnelle reagieren können. 

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Allerdings handelt es sich bei den meisten Investitionen in Innovation um ad hoc Maßnahmen und nicht um tiefergehende Innovationsvorhaben, die auf Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten beruhen. Dies ist auf die angespannte finanzielle Lage der Unternehmen zurück zu führen. 

Die Chefvolkswirtin der KfW, Dr. Fritzi Köhler-Geib, sagt zu den Ergebnissen: „Die mittelständischen Unternehmen in Deutschland stemmen sich aktiv gegen die Krise. Viele von ihnen haben sehr schnell ihre Prozesse und Geschäftsmodelle den erschwerten Rahmenbedingungen angepasst. Das ist positiv. Wichtig ist aber auch, dass die Unternehmen ihre Forschungs- und Entwicklungs-Aktivitäten aufrechterhalten können und sich die Fähigkeit bewahren, echte Marktneuheiten zu entwickeln.“

Weitere Informationen zu der Studie finden Sie hier

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