3 Tools für Ihre neuen Ideen

3 Tools für Ihre neuen Ideen
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Sie wollen die Entwicklung neuer Prozesse anstoßen? Ein neues Produkt entwickeln oder Digitalisierungsvorhaben in Ihrem Unternehmen umsetzen? All das müssen Sie natürlich nicht alleine schaffen - denn Mitarbeiter und Kollegen bieten wertvollen Input, sind Ideenlieferanten und diejenigen, die über das spezifisches Know-How in Ihren Fachgebieten verfügen.

Wie bündelt man jedoch die verschiedenen Ideen und wie kann man alle gleichermaßen einbinden? Abseits des inzwischen überholten "Klassikers" Brainstorming gibt es viele spannende und innovative Methoden, um gemeinsam mit Ihren Kollegen neue Entwicklungen und Prozessoptimierungen voranzutreiben. Wir stellen Ihnen nun 3 Methoden vor, die Sie einfach in Ihrem Geschäftsalltag einbauen können:

 

World-Café

Für wen eignet sich die Methode? Das World-Café eignet sich besonders gut, um einen Einstieg in das Thema zu finden und gewohnte Denkmuster zu durchbrechen.

Wie funktioniert das? Für das World-Café müssen zunächst mehrere Moderatoren und Thementische vorbereitet werden: Dazu wird jeder Tisch idealerweise mit einer Papiertischdecke bedeckt, sodass die Teilnehmer zu dem jeweiligen Thema innerhalb eines bestimmten Diskussionszeitraums ihre Argumente und Ideen notieren können. Nach Ablauf der Frist wechseln die Teilnehmer den Tisch und diskutieren unter Einbeziehung der bereits genannten bzw. aufgeschriebenen Aspekte das dort verankerte Thema. Das Thema bzw. die Problemstellung sollte an jedem Tisch kurz durch den Moderator vorgestellt und inhaltlich begleitet werden. Im abschließendem Plenum werden die Ergebnisse von den Moderatoren erörtert. 

Was wird benötigt? Ausreichend Platz, um mehrere Tische und Stühle aufzustellen, sowie Papiertischdecken, Flipcharts und Stifte.

 

Design Thinking

Für wen eignet sich die Methode? Diese Methode empfiehlt sich vor allem für die Bearbeitung von Innovationsvorhaben innerhalb einer Gruppe und zeichnet sich durch eine hohe Nutzerfreundlichkeit aus.

Wie funktioniert das? Bei Design Thinking wird die Problemstellung aus Sicht des Kundens bzw. Nutzers betrachtet. Oftmals umfasst Design Thinking dabei einen moderierten Prozess, der sich in sechs verschiedene Phasen unterteilt: Verstehen des Problems, Hineinversetzen in den Kunden, Definition einer einheitlichen Sichtweise durch Verdichtung der Erkenntnisse, gemeinsame Ideenfindung, Entwicklung eines Prototypens, Testen der Idee.

Was wird benötigt? Idealerweise setzen sich die Teams aus verschiedenen Abteilungen und Disziplinen zusammen und arbeiten in einem großzügigen Raum mit ausreichend Visualisierungsflächen. 

 

Fishbowl

Für wen eignet sich die Methode? Die Methode eignet sich besonders, um bereits entwickelte und gefestigte Standpunkte bzw. Lösungsansätze in einem erweiterten Teilnehmerkreis kritisch zu reflektieren und eventuell emotional aufgeladene Konflikte zu entschärfen.

Wie funktioniert das? Die Fishbowl-Methode zeichnet sich durch die besondere Sitzordnung der Teilnehmer aus: Es werden zwei Kreise formiert, der Kreis der Diskutanten und der Kreis der Beobachter. Gesprochen wird nur im inneren "Diskutantenkreis". Dabei sollten mehr Stühle als Personen zur Verfügung stehen, sodass auch Personen aus dem äußeren "Beobachterkreis" auf die freien Plätze nachrücken können. Hat der Diskutant seinen Standpunkt dargelegt, nimmt er einen Platz im äußeren Kreis ein und wird so nur zum Beobachter der weitergeführten Diskussion. Im Innenkreis sollte ein Moderator die Diskussion leiten.

Was wird benötigt? Benötigt wird ausreichend Platz um ca. 10 Stühle als Innenkreis anzuordnen und weitere 10 bis 50 Stühle als Außenkreis, abhängig von der Anzahl der Teilnehmer. In der Regel basiert die Diskussion auf bereits vorliegenden Arbeitsergebnissen.